Martin_Wohlers_Designmoebel_Objekte
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Gestaltung

ein paar Gedanken zu gestalterischen  Aspekten, keine Lyrik.

Augen haben keine Ohren

Deshalb verzichte darauf, mich verbal über mein Design an sich auszulassen und erspare Ihnen die übliche Sülzlyrik über meine Designphilosophie.

Ein paar Punkte will ich trotzdem ansprechen.
Stil und Steril sind zwei Begriffe, die aus meiner Sicht im Wohnbereich häufig zu dicht beieinander liegen. Stil ist mir ein Bedürfnis, aber ohne daß er mit Sterilität  einher geht.

Meine Möbel sind Möbel mit Stil, aber es sollen auch Möbel zum Leben sein, sie sollen funktionieren, erlebbar, benutzbar sein, eine gewisse Toleranz  gegenüber Benutzungsspuren inbegriffen.

Es ist nicht mein Ehrgeiz ganze Wohnungseinrichtungen durchzustylen. Wohnen und Einrichten ist viel zu persönlich, daß sollte jeder schwerpunktmäßig für sich selbst tun. Aber ich freue mich über jeden, der glaubt, ich könne seine Einrichtung mit dem einen oder anderen Stück bereichern.

Lange war es so, daß mir die guten Ideen nicht unter südlicher Sonne kamen, entspannt mit Skizzenblock auf dem Schoß, sondern in der Werkstatt, bei der Arbeit am Objekt. Das heißt, nur aus einer gewissen Interaktion von Bauen und Schauen erwuchs Neues.

Das hat sich geändert. 3D Grafik, 3D  Visualisierung,  konkretisiert für mich das  “Schauen” in einer Weise, daß Sicherheit in Bezug auf Form und Proportion erwächst. Dabei kommen neue Ideen, ohne daß die Herstellung  zwangsläufig folgen muß.
Gleichzeitig ist die Beurteilungsmöglichkeit so konkret, daß schon ein Prototyp oder ein Unikatmöbel perfekt durchgestaltet sein kann.

Erst dieser Schritt gibt mir die Möglichkeit Unikatmöbel mit hohem Perfektionsgrad anzubieten ohne vorher aufwendige Modelle zu bauen.
Nicht allein die Tatsache, daß es sich um Unikate handelt, macht Stücke wertvoll, sondern ihre Vollkommenheit in der Summe aller Eigenschaften.

Ausgangspunkt (Jahre vor der Ausbildung zum Tischler) erster Aktivitäten im Möbelbau war die Situation, das mir für HiFi- Racks ein bestimmtes Konzept  vorschwebte, was es im Handel nicht gab. Bis heute sind konzeptionelle Überlegungen die Basis meiner Entwürfe. Es geht also nicht darum, irgendwelche Dekore oder Gestaltungselemente zu variieren, um mal wieder “etwas Neues” zu bringen.

Mein Motiv für gestalterische Aktivitäten ist die Suche nach optimalen Funktions-Lösungen, nach Perfektion und immer mehr nach skulpturaler Qualität.

Aber es geht auch um Emotionen, es geht um sinnliche Erlebnisse durch die Haptik der Oberflächen oder das Gewicht bzw. die Leichtigkeit von Objekten usw. In einem Satz zusammengefaßt:

Es geht darum, daß Möbel und Objekte Ihren Besitzer dauerhaft gut antörnen.

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